Absage Cologne Classic 2020 - Deutsche Meisterschaften und Europacup Paracycling / 68. VOLKSBANK GIRO / 30.5.-1.6.

Hallo zusammen, 
 
bedauerlicher Weise tritt nun das ein, was wir uns vor einigen Wochen noch überhaupt nicht vorstellen konnten.
Aufgrund der aktuellen Lage sind wir gezwungen das traditionelle Radrennen der Domstadt " COLOGNE CLASSIC"
2020 in Elsdorf und Köln - Longerich abzusagen. Auch uns als Veranstalter lässt das COVID-19 Virus keine Wahl,
sodass wir diese Entscheidung schweren Herzens treffen müssen.
 
Eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr wird es nicht geben, da dies weder der enge Radsport-
kalender noch der mit Kölner Sportveranstaltungen bereits stark gefüllte Herbst zulässt.
 
Wir möchten uns heute bereits schon einmal für Ihr Verständnis, die angenehme Zusammenarbeit und die großartige
Unterstützung von Ihnen im Vorfeld unserer Veranstaltung "COLOGNE CLASSIC" recht herzlich bedanken und freuen
uns auf ein schönes dreitägiges Radsportfest an Erft und Rhein im kommenden Jahr 2021.
 
Bleiben Sie uns bitte weiterhin treu !
 
 
Sportliche Grüße
 
Gina Haatz-Becker und Gino Baudrie und das Cologne Classic Orgateam.

Ergebnisse der Mittwoch Nacht 2019

Artikel des Kölner-Stadt-Anzeigers vom 26.03.2019

Cologne Classic Spendenaufruf für Kölner Radrennen

Longerich -Um eine Finanzierungslücke in Höhe von 7000 Euro zu schließen, wenden sich die Organisatoren des traditionellen Pfingst-Radrennens „Cologne Classic“ mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit. Weil die Kosten durch Organisations- und Sicherheits-Auflagen von Jahr zu Jahr stiegen, benötigt man trotz umfangreicher Sponsoren-Unterstützung weitere Mittel. Ansonsten müsse man die zusätzlichen Kosten notgedrungen auf die Teilnehmer umlegen, was aber niemand wollen könne, heißt es.

Mittels einer Online-Finanzierungskampagne hofft der Cologne Cycling Club e.V. als Veranstalter das Geld noch zusammenzubekommen. Der Club war durch Fusion aus dem Cologne-Classic-Initiator RRC Günther Longerich 1921, der RC Durch 1901 Weidenpesch und der Radsportgemeinschaft Heinrich-Böll-Gesamtschule (RSG HBG) hervor gegangen.

Ursache für den Kostenanstieg seien gestiegene Anforderungen für Streckensperrungen und den Sanitätsdienst; außerdem müssten auch die Zeitmessung und die Jury bezahlt werden. „Jeder gespendete Euro reduziert die Teilnehmerbeiträge bei den Nachwuchs- und Paracycling-Fahrern“, so die Organisatoren. „Sportevents dürfen gerade im Nachwuchsbereich nicht nur privilegierten Menschen vorbehalten sein“ – talentierte Nachwuchsfahrer ließen sich überall finden.

Schließlich seien Radrennen einige der ganz wenigen Sportereignisse, die für Zuschauer ohne Eintritt zugänglich seien. „Das soll, wenn es nach der Cologne Classic 2019 geht, auch so bleiben“, findet das Organisationsteam. (bes)

 

Bahnsichtungsrennen NRW auf der Bahn in Büttgen                                                                                          23.03.2019

Birte Hundt wurde Dritte der Juniorinnen U19.

Um 10 Uhr ging es los. Zuerst 200 Meter fliegend, anschließend ein Trittfrequenztest. Nach den 2000 Meter Einzelverfolgung, wurde ein Ausscheidungsfahren durchgeführt. Zum Abschluss ging es im Punktefahren über das Holzoval. Am Ende konnte Birte für sich den dritten Platz verbuchen.

Herzlichen Glückwunsch.

Eine kleine Korrektur zum Zeitungsartikel:                                                                                             25.01.2019

Die Radsportgemeinschaft Heinrich-Böll-Gesamtschule wurde 1986, also vor 33 Jahren von radsportbegeisterten Lehrern der Schule gegründet. 1989 kam dann Werner Schleicher als junger Sportlehrer an die Schule und betreut seitdem die Rennfahrer/innen.

Artikel des Kölner-Stadt-Anzeigers vom 17.01.2019

Mit geballter Kraft auf die Piste

 

Longerich -Alte traditionsreiche Namen mussten aufgegeben werden, dafür aber wehe nun ein frischer Wind in der Radsportszene im Kölner Norden, erklärte Werner Schleicher von der Radsportgemeinschaft (RSG). Seit 30 Jahren ist die an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Chorweiler angesiedelt, Schleicher (60) war ihr Motor, hatte sie 1988 als junger Sportlehrer ins Leben gerufen. Ende vergangenen Jahres warf die RSG ihre Eigenständigkeit über Bord und tat sich mit den zwei anderen im Kölner Norden ansässigen Radsportvereinen zusammen, dem RRC Günther Longerich und dem RC Durch aus Weidenpesch.

Sie einte die lange Tradition, den RRC Günther gab es seit 1921, der RC Durch datierte seine Anfänge noch früher zurück, auf 1901, er war damit der älteste Radsportverein Kölns. Aus und vorbei, nur noch eine Notiz für historische Archive. Der neue Verein, der aus dem Verschmelzungsprozess hervorging, heißt Cologne Cycling Club (CCC). „Der Name sollte international klingen, das hatten sich unsere jungen Mitglieder gewünscht“, erläutert Schleicher, der jetzt gemeinsam mit Gino Baudrie und Thomas Müller über die Neuerungen informiert. Das Trio bildet den Vorstand des CCC.

Baudrie, als Organisator des Longericher Radrennens Cologne Classics seit vielen Jahren das Gesicht des RC Günther, sagt mit nüchternem Tonfall, ohne Bedauern habe er die Namensänderung akzeptiert: „Das ist nun mal die heutige Zeit, die verlangt, dass man sich stetig verändert.“ Der 59-Jährige ist seit 46 Jahren im RC Günther aktiv. Thomas Müller vom RC Durch und mit 23 Jahren Jüngster in der Runde, sieht es genauso: Klar habe der RC Durch eine ruhmreiche Vergangenheit, etwa als Veranstalter eines Rennens über die Neusser Straße, doch sei es unumgänglich, sich zu modernisieren.

Müller entstammt einer Rennradfahrerdynastie, sein Großvater Paul Müller prägte lange den RC Durch. Bei der Versammlung im vergangenen Herbst im Albert-Richter-Stadion in Müngersdorf, bei der die Mitglieder der drei Vereine getrennt über den Verschmelzungsprozess abstimmen mussten, habe sich der 85-Jährige mit Ja ausgesprochen, berichtet sein Enkel. Ohnehin war das Votum eindeutig, es gab keine Gegenstimme.

Es handelt sich nicht um eine Fusion, dafür hätten sich die Altvereine zunächst auflösen müssen. Die Verschmelzung war dagegen ein gleitender Übergang, der mit der Namensänderung im Vereinsregister besiegelt wurde, erläutert Schleicher. Der Neuanfang sei gelungen, es hätten sich sofort zehn Personen beim CCC angemeldet. Dazu gehörte auch Andrea Eskau, in Bergheim-Elsdorf lebende Sportlerin und Star der Paracycling-Szene.

Der Europacup Paracycling hat seit vier Jahren einen festen Platz bei den Cologne Classics. Über Pfingsten, vom 8. bis zum 10. Juni, wird das dreitägige Radsportevent wieder stattfinden – zum 67. Mal, nur eben diesmal organisiert nicht vom RC Günther, sondern vom CCC. So werden in diesem Jahr auch Schüler aus Köln und der Region teilnehmen, denn der Schulradsporttag, den die RSG jedes Jahr in Chorweiler veranstaltete – „Stadtmeisterschaften der Kölner Schulen“ – wandert nach Longerich zu den Classics ab. „Dann können unsere Jugendlichen bei richtiger Rennsportatmosphäre fahren“, freut sich Schleicher.

Der Umzug sei wegen der anstehenden Generalsanierung des Schulgebäudes notwendig. Außerdem befinde sich die Rennstrecke, die durch die Grünanlagen in Chorweiler führt, in einem maroden Zustand. Die Rückkehr der Schulstadtmeisterschaft nach einigen Jahren sei aber beabsichtigt, bekräftigt Schleicher. Insgesamt bedeute der Neustart für die drei Vereine einen „Riesenvorteil“. „Wir bündeln unsere Kräfte, jeder profitiert vom anderen, bringt seine Pluspunkte ein.“

Nachwuchsförderung, Kontakte in die Profi-Szene, Öffnung für Radsportvarianten wie das Cyclocross (Geländeradeln mit Rennrädern) – all das sei nun in einem einzigen Verein gegeben. Vor allem aber sehe er den CCC gut gerüstet für die Zukunft, bereits jetzt seien im Vorstand junge Mitglieder wie Thomas Müller eingebunden, so Schleicher. „Gino und ich leisten erst einmal Aufbauarbeit, in ungefähr zwei Jahren wollen wir unsere Posten dem Nachwuchs übergeben.“ Baudrie fügt hinzu: „Damit beugen wir einer Personenabhängigkeit vor und wirken auch Mitgliederschwund entgegen.“ Seinen Sitz hat der Cologne Cycling Club an der Heinrich-Böll-Gesamtschule.

Werner Schleicher

Sie bilden den Vorstand des neuen Vereins: Gino Baudrie (v.l.), Werner Schleicher und Thomas Müller. Foto: kaw

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Pressemitteilung vom 10.12.2018


Vereinsverschmelzung der Radsportvereine im Kölner Norden


Die drei traditionellen Radsportvereine aus dem Kölner Norden, der RC Durch 1901 Weidenpesch, Kölns ältester Radsportverein, der RRC Günther Longerich 1921 und die RSG Heinrich-Böll-Gesamtschule haben sich zu einem neuen Verein zusammengeschlossen. Unter dem Namen „Cologne Cycling Club e.V.“ möchte der neue Verein durch einen verjüngten Vorstand die guten Traditionen und Erfahrungen fortführen und ausbauen. Trikotsponsor bleibt der langjährige Partner der RSG, die Firma Foto Gregor - Köln.


Die Nachwuchsarbeit im Schulsport unter der Leitung von Dipl.-Sportlehrer Werner Schleicher vor allem an der Heinrich-Böll-Gesamtschule wird ebenso fortgeführt und ausgeweitet wie die Betreuung der Radsportmannschaften unter der Leitung von Thomas Müller. Der Jahreshöhepunkt im kommenden Jahr wird wieder die Ausrichtung des internationalen Radrennens „Cologne Classic“ in Longerich unter der Leitung von Gino Baudrie (stellv. Vorsitzender) und Gina Haatz-Becker sein. Hier werden an dem Pfingstwochenende vom 08. bis 10.06.2019 wieder die Rennfahrer/innen in allen Rennklassen und die Paracycler/innen voll auf ihre Kosten kommen. Auch die Stadtmeisterschaften der Kölner Schulen werden nach 30 Jahren in Chorweiler nun im Rahmen des beliebten Renntages in Longerich durchgeführt.